Dachboxen im ADAC-Test:
Nicht ganz dicht im Oberstübchen
20. November 2009, 09:27

- Foto: ADAC

- Eine Dachbox verändert auch das Fahrverhalten
Laderaum kann man nie genug haben. Vor allem wenn man mit der Familie in den Urlaub fährt. Der ADAC hat jetzt unterschiedliche Dachboxen getestet.
Von Martin Woldt
Man kann sich für ein noch so großes Auto entscheiden, wenn es in den Urlaub geht, geraten selbst talentierte Lademeister schnell an ihre Kapazitätsgrenzen. Jenseits derer helfen nur Anhänger oder Dachbox. Letztere ist da zumeist erste Wahl, denn Gespannfahren ist nicht jedermanns Sache.
Leicht beherrschbar
Eine Dachbox hingegen erscheint leicht beherrschbar. Dabei muss man allerdings bedenken, dass so ein Zugewinn von 300 bis 500 Liter Stauraum auf den ersten Blick ganz üppig erscheint, auf den zweiten aber nicht dazu verführen darf, die zulässige Gewichtsspanne zu überschreiten.
Die meisten Dächer erlauben zusätzliche Lasten von 70 bis 75 Kilogramm. Davon ist das Eigengewicht der Box und das eventueller Stützträger abzuziehen. Bleiben ungefähr noch 50 Kilogramm, die man oben draufpacken darf. Aber auch die haben ihre Wirkung auf das Fahrzeugverhalten. Der Fahrzeugschwerpunkt verlagert sich, was unter Umständen die Kurvenstabilität verringert. Also Vorsicht bei ruckartigen Manövern, zumal auf rutschigem Untergrund.