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BMW S 1000 RR:
Neuer Maßstab bei Supersportlern
27. November 2009, 10:37
 | Bislang teilten sich die Japaner den Markt der Supersportler mehr oder weniger unter sich auf. Doch das wird jetzt anders: BMW schickt die S 1000 RR ins Rennen und sorgt damit für einen Paukenschlag. |
Die BMW S 1000 RR
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| Foto: BMW |
Von Thilo Kozik
Das erste Superbike von BMW, die S 1000 RR, setzt im Supersportbereich neue Maßstäbe: 142 kW/193 PS hat es noch nie gegeben, hinzu kommen noch zahlreiche Hightech-Merkmale wie ein Race-ABS und eine Traktionskontrolle. Das Kraftpaket wird ab Dezember ausgeliefert und startet bei 15 500 Euro.
Verbriefte 193 PS Für die mit verbrieften 193 PS höchste Leistung aller Supersportmotorräder und das beste Leistungsgewicht von 1,06 kg pro PS der gesamten Tausendermeute ist ein flüssigkeitsgekühlter Reihenvierzylinder zuständig, ebenso wie bei den Supersportlern aus Japan. Mit 49,7 Millimeter ist der Hub extrem kurz ausgelegt, wobei die Maximalleistung bei 13 000 Kurbelwellenumdrehungen anliegt. Den dabei auftretenden Belastungen wird mit Formel 1-Technologie wie beispielsweise Titanventilen begegnet. Variable Ansauglängen und eine innovative Abgasanlage machen die brachiale Leistung und das satte Drehmoment von 112 Newtonmeter überhaupt möglich.
Um diese Power über den fetten 190er Hinterreifen überhaupt auf den Asphalt bringen zu können, sorgt ein elektronisch vom Zentralrechner gesteuertes Drive-by-wire-System für optimale Dosierbarkeit und ein schluckfreies Ansprechverhalten. Dabei wird der Fahrerwunsch vom Seilzug des Gasdrehgriffs an einen Sensor weitergegeben, die vollelektronische Motorsteuerung errechnet daraus die entsprechende Drehmomentanforderung und regelt die Drosselklappe unter Zuhilfenahme zahlreicher weiterer Kenngrößen für optimale Fahrbarkeit in den verschiedensten Situationen. Mehr noch: Durch die Computersteuerung kann der Fahrer die Charakteristik des Motors auf Knopfdruck den speziellen Einsatzspektren anpassen.
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