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Massenproteste von Opelanern:
Machtkampf auf neuem Höhepunkt
05. November 2009, 18:52
 | Massenproteste an allen vier deutschen Opel-Standorten unterstreichen den tobenden Machtkampf nach dem geplatzten Verkauf. Bundeskanzlerin Angela Merkel will den Druck auf GM erhöhen. |
Opel-Mitarbeiter drücken ihre Gefühle aus
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| Foto: dpa |
Mit Wut im Bauch sind tausende von Opel- Mitarbeitern in ganz Deutschland auf die Straßen gegangen: An allen vier Opel-Standorten demonstrierten sie gegen die von General Motors (GM) geplanten Massenentlassungen und Werkschließungen. Der Machtkampf um Opel erreicht einen neuen Höhepunkt.
GM droht mit Insolvenz
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kündigte nach einem Telefonat mit US-Präsident Barack Obama an, den Druck auf GM nun zu erhöhen. GM droht der Belegschaft mit Insolvenz, sollten die Betriebsräte nicht zu Zugeständnissen bereit sein. Die deutsche Politik und der Opel- Betriebsrat bringen sich nach dem Scheitern des Magna-Deals für Verhandlungen um Arbeitsplätze und Staatshilfen in Stellung.
GM als alter und neuer Mutterkonzern will rund 10 000 Stellen in Europa streichen - das würde dem Konzept des abgeschmetterten Bieters, des österreich-kanadischen Zulieferers Magna, ungefähr entsprechen. Nach dem Sanierungskonzept vom Frühjahr, auf dem GM aufbauen will, sollen drei Werke geschlossen werden: Antwerpen, Bochum und vorübergehend Eisenach. Nach Angaben von GM könnte Bochum jedoch möglicherweise überleben.
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