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Interview Arbeitsmedizinerin Ulrike Roth: «Hustensaft beeinträchtigt Fahrtüchtigkeit»

24. November 2009, 10:14
Ulrike Roth
  • Foto: TÜV Rheinland
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  • Ulrike Roth

Erkältungsbeschwerden können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Worauf Autofahrer bei der Einnahme von Medikamenten und nach der Impfung zu achten haben, sagt Arbeitsmedizinerin Ulrike Roth vom TÜV Rheinland im Interview mit der Autogazette.


Immer mehr Menschen lassen sich gegen den Virus H1N1 impfen, besser bekannt als Schweinegrippe. Doch kann man nach einer Impfung noch ohne Bedenken mit dem Auto nach Hause fahren? Welche Auswirkungen hat die Einnahme von Hustensaft auf die Fahrtüchtigkeit? Ulrike Roth, Leitende Arbeitsmediziner beim TÜV Rheinland, gibt im Interview mit der Autogazette Antworten auf diese Fragen.

«Mit wenig Symptomen zu rechnen»

Autogazette: Kann ich nach einer Impfung gegen Schweinegrippe eigentlich noch unbesorgt mit dem Auto nach Hause fahren?

Ulrike Roth:Ja, können Sie. Nach einer Impfung ist mit wenigen Symptomen zu rechnen. Wenn überhaupt tut die Impfung etwas weh, dass aber meist erst einige Stunden nach der Impfung.

Autogazette: Inwieweit beeinträchtigen Erkältungssymptome wie Kopf- oder Gelenkschmerzen die Fahrtüchtigkeit?

Roth: Wenn Sie starke Kopf-, Gelenk- oder Gliederschmerzen haben, dann kann Sie das so beeinflussen, dass darunter die Konzentrationsfähigkeit leidet. Entsprechend muss man raten, dass Auto stehen zu lassen.


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