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Neuvorstellung Porsche 911 GT3 R: Flügel-Monster

24. November 2009, 08:57
Der Heckflügel am Porsche 911 GT3R
  • Foto: Porsche
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  • Der Heckflügel am Porsche 911 GT3R

Porsche macht den 911 fit für die Rennstrecke. Brutaler als der GT3 R könnte die schnelle Flunder kaum sein. Sein Sechszylinder boxt sich mit 480 PS durch und muss nur 1,2 Tonnen über die Piste jagen.


Von Sebastian Viehmann

Tiefer, breiter, härter und ein ganz, ganz fetter Heckflügel - das sind traditionell die Markenzeichen des GT3. Und für die Rennstrecke lässt sich Porsche immer wieder ein paar besondere Leckerlis einfallen. Nach dem Markenpokal-Rennwagen 911 GT3 Cup schicken die Zuffenhausener eine weitere Krawallkiste auf die Piste. Optisch unterscheidet sich der GT3 R kaum von der Cup-Version, doch die Ingenieure haben noch ein bisschen mehr Power aus dem Sechsyzlinder-Boxermotor herausgekitzelt. Der Hubraum steigt um 0,2 Liter auf vier Liter, die Leistung klettert um 30 PS auf 480 Pferdestärken (353 kW). Die geballte Kraft wird von einem sequentiellen Sechsganggetriebe an die Hinterachse übertragen.

Noch keine Fahrleistungen

Die Fahrleistungen des Boliden gibt Porsche noch nicht bekannt, aber bei 1200 Kilogramm Leergewicht lässt sich erahnen, was für eine Rakete der R wird. Der Rennwagen basiert wie der GT3 Cup auf der verbreiterten Karosserie des Straßen-Sportlers 911 GT3 RS. Die ausgestellten Kotflügel ermöglichen eine breitere Spur. Am Heck leuchten die Modell-typischen LED-Rücklichter. Imposante Front- und Heckspoiler sowie der riesige verstellbare Flügel runden den martialischen Auftritt ab.

Der Heckflügel am Porsche 911 GT3R
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Der GT3 R dürfte kaum in die Hände von Anfängern geraten, Porsche legt laut einer Pressemitteilung aber dennoch Wert auf «verbesserte Fahrbarkeit und einfacheres Fahrzeughandling». Antiblockiersystem, Traktionskontrolle und eine elektronische Zwischengasfunktion sollen die Eingewöhnung auf das neue Rennfahrzeug gegenüber seinem Vorgänger erleichtern, damit auch Amateur-Rennfahrer den Boliden nicht so schnell im Reifenstapel versenken. Das wäre auch ein teures Vergnügen, denn Porsche verlangt für das neue Sportgerät satte 279.000 Euro - ohne Mehrwertsteuer, versteht sich.

Der GT3 R geht in der Saison 2010 in den Rennserien an den Start, die auf dem FIA-GT3-Reglement basieren. Die offizielle Weltpremiere feiert der Wagen am 14. Januar 2010 in England auf der Birmingham Motorshow. Das schwäbische Flügelmonster wird in der Porsche-Motorsportabteilung im Entwicklungszentrum in Weissach gebaut und soll im Frühjahr 2010 an Kundenteams in aller Welt ausgeliefert werden.


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