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Fahrbericht Toyota Urban Cruiser 1.3 VVti:

European Scion

02. April 2009, 06:16
Der Toyota Urban Cruiser  Foto: Toyota

In den USA hat Toyota mit Scion seit Jahren eine echte Trendmarke. Die kommt nun auch nach Deutschland - als One-Man-Show in Form des Toyota Urban Cruiser. Ein softer Offroader zur rechten Zeit. Wenn nur der hohe Preis nicht wäre.

Der Toyota Urban Cruiser Foto: Toyota
 
Foto: Toyota

Diesel ohne Start-Stopp

Toyota Urban Cruiser
 
Foto: Toyota

Den Daten nach ist man mit dem 1.4 D-4D besser bedient. Der 66 kW / 90 PS starke Commonrail-Diesel bietet immerhin ein maximales Drehmoment von 205 Nm ab 1.800 Touren. Allerdings er mit einer spürbaren Anfahrschwäche. Die Fahrleistungen liegen in Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung auf dem Niveau des Benziners. Nur gibt es keine Start-Stopp-Automatik. Doch 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometern können sich auch sehen lassen. Wunder der Fahrfreude sind beide Versionen nicht. Auch das komfortable Fahrwerk, die leichtgängige Lenkung und die gut abgestufte Sechsgangschaltung können über die Nachteile eines kurzen Radstandes kaum hinwegtäuschen. Bei Querfugen hüpft der 3,93 Meter lange Pseudo-Offroader nervös hin und her.

Knappe Rückbank

Toyota Urban Cruiser
 
Foto: Toyota

Ins reale Gelände wird sich auch die Allradversion niemals verirren. Ein sparsames Citymobil ist der kleine Toyota in jedem Fall. Wenngleich man sich angesichts eines knapp 12 Meter großen Wendekreises mehr Wendigkeit wünschen würde. Die Sitze sind ordentlich dimensioniert, lassen jedoch jeglichen Seitenhalt vermissen. Eine Sitzheizung oder Xenonscheinwerfer sind jedoch einmal gegen Aufpreis zu bekommen. In der zweiten Reihe finden zwei Erwachsene durchaus genügend Platz. Einer dritten Person sollte man den Aufenthalt im Fond trotz der verschiebbaren Rückbank besser nicht zumuten. Das Kofferraumvolumen liegt je nach Stellung der Sitzbank zwischen 314 und 749 Litern, beim Allradler etwas knapper. Das Cockpit selbst ist übersichtlich und die Ablagen könnten großzügiger sein.


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