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Fahrbericht Toyota Urban Cruiser 1.3 VVti: European Scion

02. April 2009, 06:16
Der Toyota Urban Cruiser  Foto: Toyota
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  • Der Toyota Urban Cruiser Foto: Toyota

In den USA hat Toyota mit Scion seit Jahren eine echte Trendmarke. Die kommt nun auch nach Deutschland - als One-Man-Show in Form des Toyota Urban Cruiser. Ein softer Offroader zur rechten Zeit. Wenn nur der hohe Preis nicht wäre.


Von Stefan Grundhoff
In den USA sind die kantig-kompakten Scion-Modelle seit Jahren der letzte Schrei. Clubtreffen und Tuningorgien gehören für viele Scion-Fans dazu. In wirtschaftlich schweren Zeiten scheut Toyota den großen Schritt, Scion zu einem weltweiten Konkurrenten von Trendfahrzeugen von Mini oder Fiat zu machen. Doch der Scion xD kommt als Europaversion nun als sehenswerter Toyota Urban Cruiser zu uns. Mit seinem muskulösen Design erscheint er wie eine Mischung aus Dodge Nitro und Toyota Yaris. Es gibt moderne Motoren, die an sich gut ins Konzept passen, aber durchweg zu schwach auf der Brust sind und sogar einen Allradantrieb. Das größte Volumen verspricht sich Produktmanager Markus Ames vom Benziner 1.3 VVTi. Der bietet als erstes Fahrzeug seiner Klasse eine Start-Stopp-Automatik und somit Offroad-Gefühle ohne Reue. ?Die Start-Stopp-Automatik reduziert den Verbrauch um durchschnittlich vier Prozent?, erläutert Markus Ames, ?der Diesel wurde ebenfalls überarbeitet und verbraucht nur 4,9 Liter auf 100 Kilometer. Damit ist er der sparsamste Allradler weltweit.?

Müder Fronttriebler

Der kleine Benziner leistet 74 kW / 101 PS und sich ein müdes maximales Drehmoment von 132 Newtonmetern. Man muss keine sportlichen Ambitionen haben, um mit dem Vortrieb des stämmigen Asiaten unzufrieden zu sein. Bereits an kurzen Steigungen tut er sich schwer und die praktische Schaltanzeige gibt dem Piloten den mutigen Hinweis, lieber einen Gang zurückzuschalten. Die Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h erreicht der knapp 1,2 Tonnen schwere Fronttriebler nur mit Mühe. Der Spurt null auf 100 km/h wird subjektiv zur Quälerei. Sehnlichst wünscht man sich eine Zwangsbeatmung per Turbolader. Immerhin ist der versprochene Durchschnittsverbrauch mit 5,5 Litern Super auf 100 Kilometern auf der Höhe der Zeit - nicht zuletzt durch die Start-Stopp-Automatik, die das Triebwerk im Stand konsequent ausgehen lässt. In Sekundenbruchteilen ist der Motor nach dem Einkuppeln wieder da.


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