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Geplatzter Opel-Verkauf: Betriebsrat ruft zu Warnstreiks auf04. November 2009, 10:57Die deutschen Opel-Betriebsräte haben nach der GM-Entscheidung zu Warnstreiks aufgerufen. Dagegen wurde die Absage des Verkaufs in Großbritannien gefeiert. «Absolut glücklich» Die Arbeitnehmervertreter hatten vor allem um die mittelfristige Zukunft des Werks in Luton gefürchtet und kritisiert, dass deutsche Arbeitsplätze durch den ursprünglich geplanten Deal auf unfaire Weise bevorzugt worden wären. «Ich bin absolut glücklich, dass General Motors nun doch das Richtige für sich und für uns macht», sagte Woodley. Gleichzeitig kündigte er an, dass es nun Verhandlungen mit dem Mutterkonzern über eine Umstrukturierung geben werde. Strategische Rolle im Konzern Damit liegt Woodley auf einer Länge mit dem Mutterkonzern, der sowohl Vauxhall als auch Opel als strategischen Unternehmensteil des Konzerns betrachtet. «Opel und und die britische Schwestermarke Vauxhall spielen eine entscheidende Rolle im globalen GM-Verbund - eine Position, die GM nicht aufgeben will», teilte Opel am Mittwoch in Rüsselsheim mit und begründete damit die Entscheidung des GM-Verwaltungsabends vom Vorabend, Opel zu behalten. Eine Klärung der offenen Fragen sei nun «äußerst wichtig». Im Interesse des Unternehmens würden alle Beteiligten daran arbeiten, jetzt eine erfolgreiche Zukunft von Opel sicherzustellen. (AG/dpa)
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