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Geplatzter Opel-Verkauf: Betriebsrat ruft zu Warnstreiks auf04. November 2009, 10:57Die deutschen Opel-Betriebsräte haben nach der GM-Entscheidung zu Warnstreiks aufgerufen. Dagegen wurde die Absage des Verkaufs in Großbritannien gefeiert. Aus Protest gegen den abgesagten Verkauf von Opel machen die knapp 55.000 Opel-Mitarbeiter in Europa mobil. Die deutschen Betriebsräte und Gewerkschaften rufen die 25.000 Opelaner von diesem Donnerstag an zu Warnstreiks an allen vier Standorten auf. «Die Veranstaltungen beginnen in Deutschland und werden sich auf ganz Europa ausdehnen», sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Protest richte sich gegen die befürchteten Werksschließungen und Stellenstreichungen. Streik ab Donnerstag Mehr zum Thema
Die Mitarbeiter würden am Donnerstag vor den Werkstoren am Stammwerk in Rüsselsheim, in Bochum, Eisenach und Kaiserslautern gegen den Verbleib beim Mutterkonzern General Motors (GM) protestieren. Die Arbeitsniederlegungen seien eine Reaktion auf die «völlig unverständliche Entscheidung» von GM, Opel zu behalten. Franz sprach von «einem schwarzen Tag für Opel». Ob sie allerdings Unterstützung aus Großbritannien erhalten ist zweifelhaft. Als «fantastische» Entscheidung haben britische Gewerkschafter die Absage von General Motors an einen Opel- Verkauf gefeiert. «Es ist die beste Entscheidung für Großbritannien und unsere Fabriken», sagte der Generalsekretär der Gewerkschaft Unite, Tony Woodley, mit Blick auf die beiden englischen Werke der Opel-Schwester Vauxhall. An den Vauxhall-Standorten in Ellesmere Port und Luton arbeiten 5500 Menschen.
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