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Besserer Regelungskomfort beim BMW-ABS27. Juli 2006, 09:55BMW verzichtet bei seinem neuen Integral ABS zukünftig auf den Bremskraftverstärker. Das neue System bietet dem Fahrer nicht nur einen besseren Regelungskomfort, sondern ist auch leichter geworden. Verzicht auf Bremskraftverstärker «Aufgrund der technischen Entwicklung auf diesem Gebiet brauchen wir den Bremskraftverstärker nicht mehr», sagt Stoffregen. «Die Qualität bei den Ventilsystemen und der Hydraulik ist deutlich besser geworden.» Dadurch sei nun ein Regelungskomfort erzielbar, der in der Vergangenheit nur durch das so genannte Staudruck-Verfahren zu erzielen war. Beim neuen Integral ABS - beim Betätigen des Handbremshebels wird auch das Hinterrad gebremst - wird der Bremsdruck über ein Einlassventil auf die entsprechende Radbremse übertragen. Für den Fall, dass die Radsensoren ein blockierendes Rad erkennen, wird das Einlassventil geschlossen und ein parallel in den Radbremskreis geschaltetes Auslassventil geöffnet. Dadurch wird Bremsflüssigkeit in einen so genannten Niederdruckspeicher geleitet, wodurch Bremsdruck abgebaut und ein Blockieren des Rades verhindert wird. Gewicht reduziert Neben der Bedienbarkeit ist aber auch das Gewicht deutlich geringer geworden. Während der Druckmodulator (in ihm sind sämtliche Funktionselemente des Integral ABS untergebracht) im alten System noch 4,35 Kilo wog, sind es beim neuen nur noch 2,3 Kilogramm. Bei der ersten Generation des BMW-ABS 1988 lag das Gewicht des Systems noch bei 11,1 Kilo, beim ABS II (1993) bei 5,96 Kilo und bei der dritten Generation (2001) bei besagten 4,35 Kilo. Die Gewichtsreduktion um 50 Prozent bei der aktuellen Version ist in der Tat ein großer Technologiesprung.
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