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Suzuki GSF 650 Bandit:
Bärige Mittelklasse
25. Januar 2010, 08:23
 | Das Facelift der Suzuki GSF 650 Bandit ist moderat ausgefallen. Weiterhin wird die kleine Banditin aufgrund der hohen Alltagstauglichkeit gern gewählt werden. |
Die Suzuki GSF 650 Bandit
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| Foto: Suzuki |
Von Heiko P. Wacker
Mit ihrer Bandit-Familie beherrscht Suzuki seit Jahren die Motorrad-Zulassungsstatistiken. Auch die aktuelle 650er macht da keine Ausnahme. Ein ABS und der wassergekühlte Einspritzer wurden ihr schon vor zwei Jahren spendiert, so dass es die letzte Überarbeitung eher einer moderaten Pflegekur gleich kommt. Diese bescherte ihr im Vergleich rundere Formen und ein übersichtlicheres Cockpit. Moderat bleibt weiterhin die Preisgestaltung: Ab 6690 Euro ist die Mittelklasse-Japanerin zu haben, die halbverkleidete Schwester 650 S liegt bei 6990 Euro.
Völlig ausreichendes Drehmoment Beiden gemein ist der Reihenvierzylinder, der sich nur äußerlich verändert hat. Schwarz statt silbern gefärbt leistet der muntere Sechzehnventiler 63 kW/86 PS, die bei 10500 U/min anstehen. Das maximale Drehmoment von 62 Newtonmetern ist bei 8900 Touren erreicht - für ein Mittelklassemotorrad wie die 650er Bandit ist das völlig ausreichend. Was sich aus diesen Zahlen jedoch nicht erschließt, ist der bärige Charakter der Suzuki. Ihm würde im Prinzip ein einziger Gang genügen: der sechste. Mit diesem rollt die Kleine wie eine Große selbst durch 30er-Zonen, ohne dass es auch nur ruckelt. Die Nadel des Drehzahlmessers verharrt bei 1500 U/min, als sei sie festgenagelt. Dasselbe Spiel bei Tempo 50: 1000 Umdrehungen mehr, aber von Unlust keine Spur, so dass nach dem Ortsschild sanft beschleunigt werden kann.
Natürlich nimmt es das Bike einem auch nicht übel, wenn vorher ein paar Gänge heruntergesteppt werden, um den Durchzug etwas sportlicher anzugehen. Bis zu dem bei 12500 U/min beginnenden roten Bereich gibt es viel Platz für die tanzende Nadel des Drehzahlmessers. Doch lebensnotwendig ist das Herunterschalten nicht. Wer gemütlich fährt, merkt dies am Verbrauch, der kaum über 5,5 Liter auf 100 Kilometer steigt. In Verbindung mit dem 19 Liter fassenden Tank ermöglicht dies Reichweiten von knapp 350 Kilometern.
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