|
BMW prüft Material- und Verarbeitungsfehler
13. November 2007, 12:08
 | Vor dem Hintergrund undichter Bremsleitungen an BMW-Motorrädern prüft der Hersteller Material- und Verarbeitungsfehler. In den Internetforen wird über das Problem intensiv diskutiert. |
Die BMW R 1200 R
|
| Foto: BMW |
Das Thema undichter Bremsleitungen an BMW-Motorrädern der Boxerbaureihe hat in den verschiedenen Internetforen zu lebhaften Diskussionen geführt. So wird auf der Plattform «Indymedia.org» unter der Überschrift «Wieder Russisch Roulette bei BMW Motorrad?» erklärt, dass das Austreten von Bremsflüssigkeit durch einen Haar-Riss am Verbindungsstück der festen Bremsleitung zum Druckmodulator verursacht werde. In dem Artikel wird für diesen Defekt ein «Konstruktions- und/oder Montagefehler» genannt.
Prüfung von Fehlern
Dass der Defekt bei der Anbindung zum Druckmodulator entstehen kann, wurde von BMW-Sprecher Rudolf-Andreas Probst bestätigt. «Derzeit untersuchen wir noch, ob ein Material- oder Verarbeitungsfehler zu diesem Problem führt», sagte Probst am Dienstag der Autogazette. Probst wiederholte noch einmal, dass das Problem nicht im Zusammenhang mit dem neuen Teilintegral-ABS von BMW stehe.
Probst sprach bereits in der Vorwoche davon, dass der Defekt undichter Bremsleitungen nur in Einzelfällen aufgetreten sei. Er bezifferte die Fälle auf gerade einmal auf «unter 0,1 Prozent» der Maschinen, deren Produktion «vor rund einem Jahr begann».
|