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BMW R 1200 GS Adventure: Auf zu neuen Ufern

07. August 2006, 10:01
BMW R 1200 GS Adventure
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  • BMW R 1200 GS Adventure

Die BMW R 1200 GS Adventure zeigt, was sie zu bieten hat. Und das ist eine Menge. Doch trotz ihrer wuchtigen Abmessungen bietet sie ein glänzendes Handling, wie unser Test zeigt.


Hervorragendes Handling

Auf zu neuen Ufern
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  • Auf zu neuen Ufern

Doch wie lässt sich dieses Schwergewicht handeln? Ist man auf der Nachfolgerin der R 1150 GS Adventure erst einmal unterwegs ist, ist von den immensen Abmessungen und dem Gewicht nichts mehr zu spüren. Die R 1200 GS Adventure lässt sich mühelos bewegen, selbst mit Seitenkoffern im Stadtverkehr. Das Handling ist hervorragend. Dazu trägt die aufrechte Sitzhaltung entscheidend bei.

Die Knie lassen sich passgenau an den monströsen 33 Liter fassenden Tank pressen. Auf der R 1200 GS Adventure thront der Fahrer auf seiner Maschine - und hat so eine glänzende Übersicht über den Verkehr. Ein Aspekt, der dem Fahrer ein sicheres Gefühl vermittelt.

Wie es sich für eine Reiseenduro von BMW gehört, ist der Wind- und Wetterschutz nicht zu beanstanden. Die höhenverstellbare Scheibe schützt den Fahrer in Kombination mit den seitlich angebrachten Windabweisern wirkungsvoll vor Fahrtwind: sei es nun auf der Landstraße oder der Autobahn.

Verlässlicher Zweizylinder-Motor

Gemacht für lange Reisen
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  • Gemacht für lange Reisen

Der bereits aus der R 1200 GS bekannte Zweizylinder-Boxermotor mit 1170 ccm Hubraum und 72 kW/98 PS verrichtet auch in der Adventure einen guten Job und stellt bei 5500 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von 115 Nm zu Verfügung. Die Sechsgangschaltung arbeitet präzise und ohne von anderen BMW-Modellen bekannten lauten Klack-Geräuschen beim Gangwechsel.

Die Höchstgeschwindigkeit ist bei etwas mehr als 200 km/h erreicht. Die maximale theoretische Reichweite der Adventure liegt, wenn man denn konstant nur 90 km/h fahren würde (doch wer tut das schon?), bei 750 Kilometer. Selbst wenn man von diesem Wert 200 km abzieht, bleibt es bei einer realen Reichweite von 550 Kilometer. Genug, um selbst in Gegenden ohne flächendeckendes Tankstellennetz die nächste Zapfsäule zu erreichen.


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