Honda Hornet 600:
Aufgefrischte japanische Hornisse
30. Dezember 2009, 10:14

- Foto: Honda

- Die Honda Hornet 600
Das zwischenzeitlich «bestverkaufte Motorrad Europas» wurde aufgemöbelt. Ihren selbstbewussten Auftritt hat die Honda Hornet 600 dabei nicht verloren.
Von Heiko P. Wacker
Die zweirädrige Mittelklasse unter den Motorrädern wird bereits seit über zehn Jahren durch die Honda Hornet bereichert. Und das sehr erfolgreich, durfte sich das Naked Bike doch zwischenzeitlich gar mit dem Titel «Bestverkauftes Motorrad Europas» schmücken. Für die letzte Saison wurde die in Italien gefertigte 600er moderat überarbeitet. Ins Auge fallen vor allem die frischen Farbvarianten der ab 7690 Euro erhältlichen Japanerin.
Optik der 70er Jahre
Keine Änderung gab es am selbstbewussten Auftritt der Maschine. Italienische Designer waren maßgeblich an der Entstehung der aktuellen Variante beteiligt, was sich unter anderem am Schwung der vier Auspuffkrümmer ablesen lässt. Während die Optik an die 70er Jahre erinnern soll, dient die Konstruktion der Massenzentralisierung zugunsten eines besseren Handlings. Die Abgase werden erst über einen links unterhalb des Motors verbauten Sammler geleitet, bevor sie wiederum rechts aus dem kurzen Stummelauspuff entweichen - mit recht kernigem Sound.
Seinen Ursprung nimmt der Klang im 599-ccm-Vierzylindermotor, der 75 kW/102 PS bei 12 000 U/min leistet und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bei 10 500 U/min bereitstellt. Dabei merkt man dem Aggregat durchaus an, dass es parallel zum Antrieb der Honda CBR 600 RR entwickelt wurde. Denn auch wenn die Abstimmung für die Hornet vor allem auf ein stärkeres Drehmoment im unteren bis mittleren Bereich sowie eine raschere Beschleunigung ausgerichtet wurde, sind die sportlichen Gene spürbar.