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KBA-Statistik:
3,81 Millionen Neuzulassungen
06. Januar 2010, 14:15
 | Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Abschluss des Abwrackprämienjahres veröffentlicht. Bei den Spitzenplätzen gab es keine Veränderungen. |
Der Hyundai i10 war ein beliebtes Fahrzeug im vergangenen Jahr
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| Foto: Hyundai |
Mit insgesamt 3,81 Millionen Neuzulassungen hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) das Abwrackprämienjahr abgeschlossen. Nachdem in den letzten Monaten eine kontinuierliche Steigerung zu verzeichnen war, endete der Dezember mit 215.564 Pkw-Neuzulassungen bereits bei einem Minus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Insgesamt wurden aber 23,2 Prozent oder 717.000 Pkw mehr als 2008 neu zugelassen.
VW und Renault/Dacia vorn Dabei konnten nicht alle Hersteller von der Umweltprämie profitieren. Der Trend zu kleineren Fahrzeugen war unverkennbar. Bei den Minis gab es fast doppelt so viele Zulassungen wie im Vorjahr (plus 96,9 Prozent). Das Kleinwagensegment wuchs um 65,7 Prozent. Die Kompaktklasse vergrößerte sich um 31,1 Prozent. Sie bildet mit einem Anteil von 28,5 Prozent das größte Segment. Dagegen gab es deutliche Einbußen bei der Oberen Mittelklasse (minus 15,9 Prozent) und der Oberklasse (minus 17,8 Prozent). Die Sportwagen fielen mit -26,0 Prozent am stärksten zurück.
VW konnte seine Vormachtstellung weiter ausbauen (plus 30,9 Prozent) und hat nun einen Anteil von 21,2 Prozent am Neuzulassungsmarkt. Auch Opel (plus 31,1 Prozent) und Ford (plus 33,7 Prozent) konnten bei den deutschen Herstellern von der Entwicklung des Automobilmarktes partizipieren. Mercedes, BMW, Audi und Porsche waren dagegen rückläufig. Renault/Dacia ist weiterhin die beliebteste ausländische Marke in Deutschland, gefolgt von Skoda und Fiat. Das Spitzentrio ging mit hohen Wachstumsraten in die Jahresbilanz ein. Hyundai (plus 76,7 Prozent) und Lada (plus 105,3 Prozent) erzielten ebenfalls sehr hohe Zugewinne.
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